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Fenstersanierung im Schweizer Bestand: Wie MuKEn, U-Werte und das Gebäudeprogramm den Austausch steuern

Die Mustervorschriften der Kantone schreiben harte U-Wert-Grenzwerte vor, das Gebäudeprogramm finanziert die Sanierung aus der CO2-Abgabe und der Fenstermarkt bewegt sich knapp unter einer Milliarde Franken. Eine Standortbestimmung für die Schweizer Fensterbranche.

Die Schweiz reguliert die energetische Qualität ihrer Fenster nicht über ein nationales Gesetz, sondern über die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn 2014), die jeder Kanton einzeln in sein Energiegesetz überführt. Für den Fensterbau ergibt sich daraus ein klarer Rahmen: Wer im Bestand Fenster ersetzt, muss verschärfte U-Wert-Anforderungen erfüllen, und wer saniert, kann auf Förderung aus dem Gebäudeprogramm zählen, das sich aus der Teilzweckbindung der CO2-Abgabe speist. Gleichzeitig zeigt der Markt, dass der Austausch trotz Förderkulisse zäh bleibt: Die energetische Erneuerungsrate der Gebäudehülle liegt seit Jahren bei rund 1,5 Prozent pro Jahr, und die Herstellererlöse im Fenstermarkt bewegten sich 2023 leicht rückläufig knapp unter der Milliardengrenze. Dieser Report bündelt die verbürgten Schweizer Eckdaten zu Normen, U-Werten, Förderhöhen und Marktvolumen.

Dieser Branchenreport (7 Kapitel) analysiert Markt, Recht, Förderung, Technik und Praxis — mit 10 belegten Quellen.

Fenstersanierung im Schweizer Bestand: Wie MuKEn, U-Werte und das Gebäudeprogramm den Austausch steuern — Fensterbau Aktuell 2026.2 — Fensterbau Aktuell Schweiz