Bei absturzsichernden Verglasungen stellt die Verglasung selbst oder deren Einbauung sicher, dass Personen bei einem Aufprall nicht durchfallen oder hinausfallen können. Relevante Normen sind EN 12600 (Pendelschlagprüfung) sowie TRAV (Technische Regeln für absturzsichernde Verglasungen) in Deutschland. Verwendet werden Verbundsicherheitsglas (VSG) mit PVB- oder SentryGlas-Folie, das bei Bruch zusammenhält. Die Mindestdicke und Folienanzahl richten sich nach Einbauhöhe, Brüstungshöhe und Nutzungskategorie. Bodentiefe Fenster ohne vorgelagerte Absperrung müssen ab einer Absturzhöhe von mehr als einem Meter absturzsichere Verglasung aufweisen. Einspanntiefe und Befestigungsdetails sind statisch nachzuweisen. Punktgehaltene Systeme erfordern besondere Nachweise der Glasränder.