Die Fensterbau Frontale hat ihr Ausstellerverzeichnis aktualisiert. Ein Blick auf die Teilnehmerliste zeigt, welche Segmente der Branche vertreten sind und wo sich Schwerpunkte abzeichnen. Die Messe findet vom 18. bis 21. März 2026 in Nürnberg statt.

Das Verzeichnis listet Hersteller aus allen relevanten Kategorien: Profilsysteme für Pfosten-Riegel-Fassaden, Dreh-Kipp-Beschläge, Isolierverglasungen und Sonnenschutzsysteme. Großunternehmen wie Schüco, Veka und Siegenia sind ebenso vertreten wie mittelständische Spezialanbieter.

Besonders stark besetzt ist das Segment der Beschlaghersteller. Unternehmen wie Roto Frank und Maco nutzen die Messe traditionell für Produktneuheiten im Bereich Hebe-Schiebe-Türen und automatisierte Antriebe. Das Interesse an Sicherheits- und Komfortlösungen bleibt hoch, die Nachfrage nach elektrischen Steuerungen für barrierefreie Anwendungen steigt weiter.

Bei den Profilherstellern dominieren nach wie vor die etablierten Systeme aus Kunststoff und Aluminium. Rehau, Aluplast und Heroal zeigen, dass die Nachfrage nach energieeffizienten Lösungen mit Dreifachverglasung und verbesserten Dämmeigenschaften konstant bleibt. Holz-Aluminium-Kombinationen spielen eine kleinere, aber stabile Rolle.

Die Zusammensetzung der Aussteller spiegelt den aktuellen Markt wider: Energieeffizienz und Automatisierung bestimmen das Angebot, während Digitalisierung und BIM-Integration zunehmend zum Standard werden. Besonders Verarbeiter und Fensterbauer suchen auf der Messe nach Lösungen, die sich in digitale Planungsprozesse integrieren lassen – ein Thema, das in den Sonderschauen der Frontale 2026 prominent behandelt wird.

Auffällig ist die Präsenz internationaler Anbieter, insbesondere aus Österreich, der Schweiz und Italien. Unternehmen wie Internorm und EgoKiefer nutzen die Messe, um ihre Systeme im deutschsprachigen Raum zu positionieren. Die grenzüberschreitende Vernetzung bleibt ein wichtiger Faktor für Einkäufer, die ihre Lieferketten diversifizieren möchten.

Das vollständige Ausstellerverzeichnis ermöglicht es Besuchern, gezielt Termine zu vereinbaren und Messerundgänge zu planen. Wer sich für spezifische Produktkategorien interessiert, kann die Liste nach Segmenten filtern – von Beschlägen über Sonnenschutz bis hin zu Glasverarbeitung. Die Online-Katalogfunktion bietet zusätzlich Kontaktdaten und Standnummern.

Für die Branche ist die Zusammensetzung der Messe ein Stimmungsbarometer: Die hohe Beteiligung etablierter Hersteller signalisiert Stabilität, während neue Aussteller auf Innovationsdruck hinweisen. Die Fensterbau Frontale bleibt die zentrale Plattform für Verarbeiter, Planer und Händler, um sich über technische Entwicklungen und Markttrends zu informieren.